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Stadt und Land

Die Geschichte einer gegenseitigen Abhängigkeit

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Maja Svilar

Jedermann meint zu wissen, was unter «Stadt» und «Land» zu verstehen ist. Will man die Begriffe jedoch wissenschaftlich definieren, oder auch nur umschreiben, fällt dies gar nicht so leicht, und es zeigt sich, dass sie praktisch für jeden etwas anderes bedeuten. Um einige Aspekte dieser schillernden und facettenreichen Problematik zu verdeutlichen, hat das Collegium generale zwölf kompetente Gelehrte ersucht, aus der Sicht ihres Fachbereiches zum Thema Stadt und Land zu sprechen. Diese Kulturhistorischen Vorlesungen des Wintersemesters 1986/87 sind für Laien und Spezialisten von hohem Interesse.
Aus dem Inhalt: Stadt und Land: zur Problemgeschichte seit der Jahrhundertwende (Judit Garamvölgyi) - Politische und soziale Probleme der modernen Raumplanung (Martin Lendi) - Ursprüngliche Impulse für die Entstehung der Stadt (Christian Strahm) - Die Stadtmaus und die Landmaus. Städter und Landleben im Altertum (Thomas Gelzer) - Die Stadt in der Defensive. Städtebauliche Entwicklung zwischen Antike und Mittelalter (Arnold Esch) - Das alte Bern und sein Verhältnis zum Land (Hans A. Michel) - Das Verhältnis von Stadt und Land im Spiegel der Rechtsgeschichte (Peter R. Walliser) - Die Anziehungskraft der modernen Verkehrszentren (Bruno Fritzsche) - Städtebau als Frühwarnsystem? Le Corbusiers «Plan Voisin» aus heutiger Sicht (Stanislaus von Moos) - Wechselwirkung zwischen Stadt und Land. Auswirkungen auf die regionalen Arbeitsmärkte (Georges Fischer) - Fiskalische Interaktionen zwischen Kernstadt und Umland (Werner W. Pommerehne) - Landflucht - Verstädterung - Stadtflucht (Georges Grosjean).