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Liebe, Ehe, Hausstand

Die sprachliche und bildliche Darstellung des 'Frauenzimmers im Herrenhaus' in Fontanes Gesellschaftsroman «Effi Briest»

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Die Gesellschaft hat ihre Regel, - weiblich ist sie keineswegs. Die «Heirat» (=Hausbesorgung) bildet(e) seit eh und je den Wendepunkt des Schicksals vieler mannbarer Mädchen und stellt(e) ihnen nicht selten sozialen Aufstieg in Aussicht. Noch öfter aber endet(e) diese Aussicht mit der Einsicht: Hochzeit kommt vor dem Fall. Das Schicksal eines «Frauenzimmers im Herrenhaus» in «Effi Briest» wird hier analysiert und als Fontanes «Kritik der reinen Vernunftehe» konstatiert. Thematisch steht im Mittelpunkt der Untersuchung die Darstellung des «Hauses» und die symbolische Ausgestaltung der Haus-Metapher, - ein weites Wortfeld, das den ganzen Roman umspannt.
Aus dem Inhalt: U.a. Soziale Topik - Körperliche Flexibilität und geistiges Abschweifen - Die Zwangslage der Ehefrau - Drei Chinesen mit dem Kontrabass - «Es» spukt - Die Schuld- und Unschuldfrage.