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Die Haftungsbegrenzung des Warschauer Abkommens

Bedeutung des Art. 22 Warschauer Abkommen für die deutsche Rechtsprechung und Gesetzgebung

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Gabriele Wiedemann-Lang

Die Frage der Umrechnung der Haftungshöchstbeträge des Art. 22 Warschauer Abkommen in nationale Währungen ist in der internationalen Rechtsprechung und Literatur seit der Aufhebung des Goldstandards heftig umstritten. Auch in der Bundesrepublik Deutschland ist die Rechtsprechung uneinheitlich. Mit einem baldigen Inkrafttreten der Montrealer Protokolle von 1975, die eine Novellierung des Warschauer Abkommens beabsichtigen, kann nicht gerechnet werden. Die uneinheitliche Umrechnungspraxis gefährdet sowohl die Interessen der Flugpassagiere als auch der Luftverkehrsgesellschaften. Es stellt sich deshalb die Frage nach der Bezugsgrösse der Haftungshöchstbeträge des Warschauer Abkommens, insbesondere aus deutscher Sicht.
Aus dem Inhalt: U.a. Das Warschauer Abkommen in seiner Entwicklung von 1929 bis heute - Die internationale Rechtsprechung und Literatur zur Umrechnungsfrage des Art. 22 Warschauer Abkommen - Untersuchung der verschiedenen Umrechnungsalternativen im Hinblick auf die Rechtslage in der Bundesrepublik Deutschland.