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Grundlagen einer Theorie der Binnenhandelspolitik

Strukturwandel und die Wahrnehmung der Handelsleistung durch die Konsumenten als Problem binnenhandelspolitischer Gestaltung in gerechtigkeitstheoretischer Perspektive

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Matthias Eickhoff

Der Handel sieht sich in jüngerer Vergangenheit immer drastischeren und schnelleren Veränderungen ausgesetzt, die zu erklären und zu bewerten bisher keine ausreichende theoretische Basis besteht. Vor diesem Hintergrund werden binnenhandelspolitische Strukturen und Prozesse als politisches Gestaltungsproblem dargestellt. Es wird gezeigt, dass preisdominanter Wettwewerb dem formallogisch begründeten Strukturleitbild widerspricht. Er bedingt Wahrnehmungsverzerrungen seitens der Konsumenten und Händler und begünstigt die Entwicklung einer Monostruktur. In einer vergleichenden Gegenüberstellung der Gerechtigkeitstheorien von A. Smith und J. Rawls werden deren substantielle Gemeinsamkeiten herausgearbeitet und als Ansatzpunkte politischer Gestaltung formuliert und erweitert.
Aus dem Inhalt: Binnenhandelspolitische Strukturen und Prozesse als Gestaltungsproblem - Die optimale Binnenhandelsstruktur - Preiswettbewerb und Binnenhandelsstruktur - Einkaufsstättenwahl als Wahrnehmungsproblem - Gerechtigkeitstheorien von A. Smith und J. Rawls - Grundkonsens und Binnenhandelspolitik - Verhaltensorientierte Binnenhandels-Strukturpolitik.