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Ludwig Pfau

Monographie eines vergessenen Autors

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Reinald Ullmann

Als Achtundvierziger gehört Pfau zum Kreis jener Autoren des letzten Jahrhunderts, die von der Wissenschaft auch heute noch allzugern vernachlässigt werden. Bis in die 1890er Jahre hinein beteiligte er sich engagiert an der politischen, philosophischen, ästhetischen und literarischen Diskussion in Deutschland, Frankreich und Belgien. Eine übergreifende historische Einordnung seiner Schriften zeigt exemplarisch auf, wie die gescheiterten Revolutionäre die verschiedenen Strömungen in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, die zunehmend die Undurchführbarkeit ihrer einstigen aufklärerischen Ideale augenscheinlich werden liessen, verarbeiteten. Dabei wird der besondere Stellenwert deutlich, den Menschen wie Pfau für das kulturelle und politische Geschichtsverständnis der Gegenwart besitzen.
Aus dem Inhalt: Württemb. Revolution 1848/49 - Schwäbische Romantik und Revolutionslyrik - Poesie und Prosa - Die Schweiz als Emigrationsland - Kunstphilosophie, -kritik und -gewerbe im 19. Jahrhundert - Württemb. Liberalismus und Sozialdemokratie - P.J. Proudhon und Pariser Kommune - Ausführliche, teilweise kommentierte Quellenbibliographie - Personenregister.