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Neokorporatismus und die innere Struktur der Gewerkschaften

Eine Untersuchung am Beispiel des IRA 1971 - Grossbritannien - und des G. 330/1976 - Griechenland

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Jannis Toutziarakis

Die Expansion der staatlichen Aufgaben und die Anerkennung der Gewerkschaften sind zwei konstitutive Bedingungen des Sozialstaats. Die Mitwirkung der Gewerkschaften in der Administration der staatlichen Politik ist aus der Sicht des Staates eine interessante Option. Interventions- und Legitimationsdefizite können durch die Einbindung der Gewerkschaften, durch ihre Korporatisierung behoben werden. Eine Voraussetzung der Mitwirkung ist die adäquate innere Struktur der Gewerkschaften. In dieser Arbeit wird der Industrial Relations Act 1971 (Grossbritannien) und das Gesetz 330/1976 (Griechenland) als ein Versuch interpretiert, mit dem Medium «Recht» die Entwicklung korporatistischer Strukturen in den Gewerkschaften zu fördern.
Aus dem Inhalt: 1. Neokorporatismus und die innere Struktur der Gewerkschaften.
2. Grossbritannien - Griechenland. Zwei Beispiele gesetzlicher Interventionen in die innere Struktur der Gewerkschaften.
3. Gegenüberstellung des Industrial Relations Act 1971 und des Gesetzes 330/1976 mit den idealtypisch konstruierten korporatistischen Eigenschaften.