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Das relative Absolute

Die theologische Hermeneutik Paul Ricoeurs

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Matthias Raden

Unter Einbeziehung auch der frühen phänomenologischen Arbeiten des bedeutenden zeitgenössischen Philosophen Paul Ricoeur wird die Grundstruktur der theologischen Hermeneutik Ricoeurs ermittelt. Diese legt es nahe, ontologische Fragestellungen auszublenden, um anstelle der Seinsfrage Konkretionsprozesse zu beschreiben. Im Rahmen dieses Ansatzes werden die theologischen Konzepte von Sünde, Gesetz und Reich Gottes reformuliert. Die uneigentliche Redeweise von Mythen, Metaphern und Gleichnissen wird theologisch rehabilitiert und als Symbolisierungsmodus der trinitarischen Reflexion der Geschichte Gottes empfohlen. Die Besonderheit der offenen Prozesshermeneutik bestätigt sich an der Rezeptionsweise theologischer Entwürfe (Bultmann, Pannenberg, Moltmann) durch den französischen Philosophen Ricoeur.
Aus dem Inhalt: Grundstruktur der offenen Prozesshermeneutik Ricoeurs - Theologische Hermeneutik des Symbolischen - Bedeutung der uneigentlichen Rede für eine Hermeneutik der Nichtentsprechung.