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Jungkonservative in der Weimarer Republik

Der Ring-Kreis 1928-1933

Series:

Yuji Ishida

Die bisherigen Arbeiten über die Jungkonservativen in der Weimarer Republik befassen sich ausschliesslich mit deren Ideenwelten. Dabei haben sich zwei entgegengesetzte Positionen entwickelt. Die eine sieht die Jungkonservativen in entschiedenem Gegensatz zum Nationalsozialismus, während die andere sie als den geistigen und theoretischen Wegbereiter des NS-Regimes betrachtet. In der vorliegenden Arbeit, die diesen beiden Positionen entgegentreten will, versucht der Autor, aufgrund der umfangreichen und zum grossen Teil bisher nicht ausgewerteten archivarischen Quellen über die ideenanalytischen Auseinandersetzungen hinaus die eigene politische Dynamik der Jungkonservativen im Hinblick auf die komplizierten Vorgänge der späteren Weimarer Republik darzustellen. Im Mittelpunkt der Betrachtung steht der «Ring-Kreis» um Heinrich von Gleichen, eine Hauptströmung der jungkonservativen Bewegung.
Aus dem Inhalt: U.a. Die Krise des Konservatismus - Die «Konservative Revolution» - Die Sammlung der «Persönlichkeiten» - Die Pläne zum «Staatsumbau» - Der Kampf gegen das Kabinett Brüning - Der Einsatz für die Papen-Regierung - Das Verhältnis zur «Nationalen Opposition» (Hitler, Hugenberg u.a.).