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Wahlen und Parteien im lokalen Kontext

Eine vergleichende Untersuchung des Basisbezugs lokaler Parteiakteure in 24 nordhessischen Kreisparteiorganisationen von CDU, FDP und SPD

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Andreas Engel

Die These vom Verlust der Basisbindung als einer Ursache der Legitimationskrise des Parteiensystems wird in der vorliegenden Arbeit zum Anlass einer empirischen Untersuchung des Rechtfertigungsverhaltens lokaler Parteiakteure genommen. Mit Bezügen zur Theorie gesellschaftlicher Konfliktspaltungen (Cleavage-Theorie), dem Sozialmilieu- und Volksparteienansatz werden Hypothesen zur Abhängigkeit der politischen Kommunikation lokaler Parteiakteure vom lokalen Wählerverhalten aufgestellt und mit Rückgriff auf Wahl- und Sozialstrukturdaten der Gemeinden sowie auf die Ergebnisse einer schriftlichen Befragung unter Kreisparteitagsdelegierten empirisch überprüft. Der Begriff des Basisbezugs erhält dadurch eine sozialwissenschaftlich präzisierte Bedeutung.
Aus dem Inhalt: Hypothesen zu einer Theorie des Basisbezugs in lokalen Parteiorganisationen mit Bezügen zur Cleavage-, Sozialmilieu- und Volksparteientheorie - Dimensionen des lokalen Wählerverhaltens - Strukturmerkmale des inner- und ausserparteilichen Rechtfertigungsverhaltens lokaler Parteiakteure - LVPLS-Pfadanalysen.