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Elias Canetti und die bildende Kunst

Von Bruegel bis Goya

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Piet van Meeuwen

Die vorliegende Arbeit setzt sich mit dem Thema «Elias Canetti und die bildende Kunst» auseinander. Es handelt sich dabei um eine ästhetisch und geisteswissenschaftlich ausgerichtete Studie, die sich in dem frag-würdigen Grenzbereich bewegt, in dem Bild und Wort - d.h. auf der Ebene der Interpretation: literaturwissenschaftliche und kunsthistorische Auslegung - sich begegnen.
Bei der Deutung der Bildbegegnungen Canettis stehen drei Aspekte im Vordergrund: Zum ersten die präsize Interpretation sowohl von Canettis Bildbeschreibungen als auch der von ihm gewürdigten Kunstwerke. Zweitens die Interpretation der Canettischen Bilddeutungen als verborgene Selbstauslegungen, die sich auf die verschiedenen Werke des Dichters rückbeziehen lassen. Und drittens die Darlegung dieser Selbstauslegungen als Bausteine einer implizit zwar vorhandenen, vom Autor aber unentfaltet gelassenen Poetik.
Aus dem Inhalt: Elias Canettis Verhältnis zu: Bruegel, Rembrandt, Grünewald, Michelangelo, Goya.