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Die soziale Frage im Spannungsfeld von Spätaufklärung und Vormärz

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Stephan Tull

Die soziale Frage bildet in den aktuellen ideologiepolitischen Debatten der Gegenwart nach wie vor einen ausserordentlichen Streitgegenstand. Die Aufgabe der politischen Theorie als wissenschaftliche Disziplin ist es unter anderem, die historischen Wurzeln derartiger Problemstellungen aufzudecken. Dieses Buch behandelt als Zeitsegment die Spätaufklärung bis hin zum Vormärz, die wesentlichen Autoren zu den einschlägigen Problemfeldern sowie deren Theorieansätze. Dabei wird deutlich, dass vieles auch heute noch von aktueller Relevanz ist, und insofern der Rückgriff auf die Geschichte durchaus der Versachlichung der Gegenwartspolitik dienen kann.
Aus dem Inhalt: A. Die soziale Frage in der Aufklärung (Thomasius, Wolff, Mendelssohn, Kant, Popularphilosophie, C.W. Frölich) - B. Sozioökonomische Spannungen des Vormärz (Hardenbergs Umfrage von 1817) - C. Soziale Kritikfelder in der Literatur des Vormärz (Büchner, Rodbertus, Jagetzow, Harkort, Obermüller, Suederus).