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Grüne Aufklärung?

Eine Fallstudie zum Werk Franz H. Ziegenhagens

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Regina Wittwer

«Grün» und «Aufklärung» sind epitheta ornantia, die nahezu sämtliche aktuellen ideologiepolitischen Debatten bestimmen. Die Berufung auf die Herkunft dessen, was «grün» oder «aufklärerisch» sei, ist umstritten, ja um die Legitimität der adäquaten Verwendung dieser Begriffe wird auch gestritten. Franz Heinrich Ziegenhagen, ein deutscher Popularphilosoph der Spätaufklärung, wird als «Ahnherr» des «grünen» Bewusstseins skizziert, sein Werk einer eingehenden Analyse unterzogen. Dabei wird die utopische Programmatik der Aufklärung deutlich auf dem Hintergrund der Überzeugung einer machbaren Geschichte. Ob denn die Aufklärung in der Tat in «grünem Gewand» auftritt, muss letztlich jeder Leser für sich beantworten.
Aus dem Inhalt: U.a. Biographische Anmerkungen zu Ziegenhagen - Der sozialphilosophische Standort der Popularphilosophie - Der Hauptteil der Arbeit ist der Analyse der «Lehre vom richtigen Verhältnisse zu den Schöpfungswerken» gewidmet (Bildung der neuen Gesellschaft, Praxis der Kolonie, rationales und mystisches Lebensverständnis, politische Bewertung).