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Die Iran-Sanktionen der USA während der Teheraner Geiselaffäre aus völkerrechtlicher Sicht

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Michael Hakenberg

Die Reaktionen der USA auf die 444-tägige Geiselnahme ihres Botschaftspersonals in Teheran von 1979 bis 1981 berühren grundsätzliche Fragen völkerrechtlicher Selbsthilfe. Die Untersuchung befasst sich mit dem gesamten Sanktionsspektrum der USA und dessen Rechtmässigkeit im Beziehungsgeflecht von Gewaltverbot, dem Gebot der friedlichen Streitbeilegung sowie bestehender völkerrechtlicher Verträge. Bis auf die militärische Befreiungsaktion, so das Ergebnis der Studie, waren die Selbsthilfemassnahmen der USA mit dem Völkerrecht vereinbar.
Aus dem Inhalt: U.a. Die Blockierung ausländischer Gelder und der IWF - Die Zulässigkeit von Wirtschaftssanktionen - Militärische Gewalt zum Schutz eigener Staatsangehöriger - Die Pflicht zur friedlichen Streitbeilegung.