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Kommunikative Elemente und ihre literarische Vermittlung

Zur Bedeutung nonverbaler Kommunikation und der verba dicendi in den Prosawerken Bölls, Dürrenmatts und Hesses

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Brigitte Teuchert

Nonverbale Elemente und ihre literarische Vermittlung üben grossen Einfluss auf die Figurencharakteristik und die situativen Schilderungen, aber auch auf den Leser aus. Das Buch wertet anhand von Romanen Heinrich Bölls, Friedrich Dürrenmatts und Hermann Hesses die Bedeutung nonverbaler Beschreibungen und der verba dicendi für die literarische Gestaltung von Figuren und Situationen aus. Ergebnisse der Forschung zur mündlichen Kommunikation werden auf die Untersuchung der schriftlich-literarischen Ebene übertragen.
Aus dem Inhalt: Theorie der nonverbalen Kommunikation und der verba dicendi - Analyse der Romane «Billard um halb zehn», «Ansichten eines Clowns» und «Gruppenbild mit Dame» von Heinrich Böll, «Der Richter und sein Henker», «Der Verdacht» und «Grieche sucht Griechin» von Friedrich Dürrenmatt und «Demian», «Narziss und Goldmund» bzw. «Das Glasperlenspiel» von Hermann Hesse - Die Analyse untersucht Frequenz, Distribution und Funktion schriftlich vermittelter nonverbaler Elemente und der verba dicendi in den Romanen. Einflüsse auf Figuren- und Situationsbeschreibung sowie auf die Gestaltung der direkten Rede stehen dabei im Vordergrund.