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Johannes Schulze und das preussische Gymnasium

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Barbara Schneider

Johannes Schulze, von 1818 bis 1840 leitender Beamter im Berliner Kultusministerium, hat in praktischer Umsetzung der «Staatspädagogik» Hegels massgeblich zur Etablierung des preussischen Gymnasiums als der Standesschule künftiger Gelehrter und Staatsdiener beigetragen. Die vorliegende Studie stellt die geistesgeschichtlichen und historischen Voraussetzungen für Schulzes Reformen dar und weist an den einzelnen bildungsadministrativen Massnahmen die sukzessive Grundlegung des neuzeitlichen Gymnasiums nach. In den Anhang wurden bisher unveröffentlichte Dokumente zu Schulzes Wirksamkeit aufgenommen.
Die Arbeit wurde mit dem Kölner Universitätspreis 1987 ausgezeichnet.
Aus dem Inhalt: U.a.: Staat und Schule im 19. Jahrhundert - Das Gymnasium als Standesschule - Innere Organisation - Fächerkanon, Lehrinhalte, Methoden - Jahrgangsklasse, Versetzung, Abitur - Bildungspolitische Folgen.