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Rechtsnorm und Rechssystem in der Normentheorie Emile Durkheims

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Ute Bullasch

In der zeitgenössischen Soziologie und Theorie des Rechts ist bis auf den heutigen Tag die Normentheorie Emile Durkheims eher stiefmütterlich behandelt worden. Die vorliegende Untersuchung versucht, die bestehenden Defizite durch eine Neuinterpretation von Durkheims Theorie der Normen und des Rechtssystems zu beheben. Zu den Bestandteilen des Rechtssystems werden dabei nicht nur die Rechtsnormen gezählt, deren Struktur und Funktion einer Analyse unterzogen werden, sondern auch der Vertrag, der als rechtliche Regelform - unter Einschluss auch der nichtkontraktuellen Elemente - gewürdigt wird.
Aus dem Inhalt: Normen als Sozialphänomen - Rechtsnormen als Elemente des Kollektivbewusstseins - Verhältnis von Recht und Moral - Wesentliche Faktoren der Rechtsordnung - Extrakontraktuelle und rechtliche Elemente des Vertrages.