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Das Dritte Reich und Belgien 1933-1939

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Peter Klefisch

Am 10. Mai 1940 marschierten - wie schon 1914 - deutsche Truppen in Belgien ein. Erneut sollte Belgien für die deutsche Führung als Aufmarschgebiet im Krieg gegen die westlichen Grossmächte Frankreich und England dienen. Doch dieser deutsche Angriff stand in krassem Widerspruch zu der seit 1933 bis 1939 offiziell demonstrierten Verständigungspolitik des Dritten Reiches gegenüber Belgien, die Gegenstand des vorliegenden Buches ist. Die Wiederaufrüstung Deutschlands und die Rheinlandbesetzung mit ihren Auswirkungen auf die Rückkehr Belgiens zu einer neutralen Politik im Jahre 1936 werden hier ebenso berücksichtigt wie die im Anschluss an die deutsche Garantieerklärung vom Herbst 1937 demonstrativ zurückhaltende und vermittelnde Politik Belgiens während der von Hitler ausgelösten «Sudetenkrise» 1938 und der «Polenkrise» im Sommer 1939. Daneben wird die zwielichtige Haltung der deutschen Führung gegenüber Belgien in der Frage Eupen-Malmedys, in der «Flamenpolitik» und in der Kolonialfrage, speziell im Fall Belgisch-Kongo, vorgestellt.
Aus dem Inhalt: Deutsche Angebote zu einem deutsch-belgischen Nichtangriffspakt - Die Eupen-Malmedy-Politik des Dritten Reiches - Die «Flamenpolitik» des Dritten Reiches - Das Dritte Reich und die Rex-Bewegung Léon Degrelles - Deutsch-belgische Wirtschaftsbeziehungen 1933-1939.