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Devisentermingeschäfte und Jahresabschlusszwecke

dargestellt am Beispiel von Aktienbanken

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Karl-Heinz Priess

Zunehmende Diskontinuitäten auf den Devisenmärkten und verstärktes Engagement der Banken in grundsätzlich bilanzunwirksame Devisentermingeschäfte stellen die derzeit herrschende Bilanzierungsweise für diese Geschäfte in Frage. Obwohl mit Devisentermingeschäften erhebliche Risiken verbunden sind, werden die Jahresabschlussleser hierüber im unklaren gelassen.
Die vorliegende Arbeit hat sich zum Ziel gesetzt, eine aus den Jahresabschlusszwecken abgeleitete Bilanzierungsweise zu entwickeln. Hierzu ist der Grundsatz der Nichtbilanzierung schwebender Geschäfte im Rahmen der Bilanzierung von Devisentermingeschäften aufzuheben. Auf dieser theoretischen Basis wird eine neue Bilanzierungsweise für Devisentermingeschäfte bei aktienrechtlichen Kreditinstituten vorgestellt.
Aus dem Inhalt: U.a. Darstellung und Kritik in der Literatur genannter Jahresabschlusszwecke - Devisentermingeschäfte und Risiken - Aufhebung des Grundsatzes der Nichtbilanzierung schwebender Devisentermingeschäfte - Ableitung einer Bilanzierungsweise aus den Jahresabschlusszwecken.