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Energiepolitik und regenerative Energien am Beispiel des brasilianischen PROALCOOL-Programms

Versuch der Integration ökonomischer, ökologischer, naturwissenschaftlich-technischer und soziologisch-politologischer Aspekte

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Heribert Hennemann

Das Bewusstwerden der begrenzten Verfügbarkeit fossiler Energieträger veranlasste viele Nationen, nach Alternativen zu suchen. Brasilien entschied sich u.a. für die grosstechnische Alkoholproduktion aus Zuckerrohr. Obwohl die Nutzung nachwachsender Rohstoffe seit jeher erfolgt, ist die Treibstoffherstellung aus Biomasse sehr umstritten. Während die einen schon die zukünftige Energieautarkie Brasiliens feiern, warnen die anderen vor ökologischen und sozialen Problemen. Wenngleich insbesondere die ökonomische Würdigung nur speziell für Brasilien Gültigkeit besitzt, kann doch ein Zurückgreifen auf die brasilianischen Erfahrungen für die EG-Länder - es sollen Agrarüberschüsse zur Äthanolherstellung verwendet werden - hilfreich sein.
Aus dem Inhalt: U.a. Energiebedarf (regional/sektoral) - Heimische/importierte/regenerierbare/nicht regenerierbare Energieträger - Ziele, Finanzierung, Energiebilanz, Wirtschaftlichkeit von PROALCOOL - Regionale Disparitäten - Landflucht - Arbeitsplätze - Nahrungsmittelkonkurrenz - Umweltbelastung.