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Schüler erzählen aus ihrer Schulzeit

Eine diskursanalytische Untersuchung über das Institutionswissen

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Michael Becker-Mrotzek

Kinder und Jugendliche unserer Gesellschaft verbringen einen grossen Teil ihrer Zeit in der Institution Schule, deren gesellschaftlicher Zweck die Wissensvermittlung ist. Sprachliches Handeln und Kommunikation in der Schule dienen diesem Zweck und vollziehen sich unter den besonderen institutionellen Bedingungen. Ausdruck dieser Bedingungen sind u.a. die schulischen Handlungsformen wie Lehrer- und Prüfungsfragen, Aufgaben-Stellen und Aufgaben-Lösen, die sich durch spezifische Widersprüche und Brüche von Alltagshandlungen unterscheiden. Sie müssen daher von den jungen Schüler/innen erst gelernt werden. Die Arbeit geht mit Hilfe von biographischen Interviews mit Jugendlichen der Frage nach, welches Wissen Schüler/innen für ihr Handeln in der Schule erwerben, wie sie ihre zurückliegenden Schulerfahrungen kognitiv (wissensmässig) verarbeiten und wie sie ihr Wissen diskursiv (sprachlich) darstellen.
Aus dem Inhalt: Diskursanalytische Untersuchung mündlicher Wiedergaben biographischer Erfahrungen.
Beschreibung sprachlicher Handlungsmuster in biographischen Wiedergaben: Erlebniserzählungen und biographische Erzählungen, Illustrationen und Chroniken.
Empirische Analysen zum Institutionswissen von Schülern und Schülerinnen über Schule sowie ihres biographischen Wissens über die zurückliegende Schulzeit.