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James Joyces «Ulysses» in vier deutschen Übersetzungen

samt einem Ausblick auf die niederländische Übersetzung

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Heinrich Versteegen

Ulysses gilt als Grenzfall der Übersetzung. Zu Recht? Dieses Buch überprüft die Qualität der Ulysses-Übersetzungen und fragt nach Fehlerursachen. Doch dann fragt es auch, ob etwa die Übersetzerpersönlichkeiten oder der Zeitgeist in den Arbeiten nicht ebenfalls Spuren hinterlassen haben. Es ist also eine normative und zugleich deskriptive Übersetzungskritik. Da ein solcher Doppelansatz neu ist, musste auch ein neues Analysekonzept entwickelt werden, in dem Qualität der Übersetzung und Intention des Übersetzers, diese beiden Haupterkenntnisziele des Buches, definitorisch deutlich geschieden sind. Dazu musste der Begriff der Qualität allerdings etwas enger definiert werden als allgemein üblich.
Aus dem Inhalt: Übersetzungsanalysen der inneren Monologe und der Stilexperimente - Belege gegen die These der Unübersetzbarkeit des Ulysses - Ausführliche Beschreibung der Übersetzungskonzepte - Belege für die Möglichkeit, ein übersetzerisches Konzept ohne Qualitätseinbussen zu verwirklichen.