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«Sus hup sich ganzer liebe vrevel»

Studien zu Frauenlobs Minneleich

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Thomas Bein

Die vorliegenden Studien behandeln monographisch einen der drei großen Leichs Frauenlobs: den Minneleich. Das Verständnis von Frauenlobs Dichtung war und ist nicht einfach. Seine Wortwahl, seine Metaphorik, seine gedanklichen Assoziationen, sein Verhältnis zur Tradition usw. bergen viele Probleme. Ausgehend von der Textgestalt des Minneleichs in der Göttinger Frauenlob-Ausgabe werden - größtenteils in Gestalt eines philologischen Kommentars - die vielfältigen Probleme diskutiert, u.a.: Textkritik, Lexikon, Syntax, Motivik (und ihre Tradition) sowie Überlegungen zur Struktur des Leichs und seiner Bauteile. - Der Versuch einer nhd. Übersetzung will ein erstes Vorverständnis erleichtern; der diplomatische Abdruck der beiden überliefernden Hss. dient zur Kontrolle des kritischen Textes; diverse Register erleichtern die Rezeption.
Aus dem Inhalt: U.a. Forschungsreferat - Arithmetischer Formalismus - Rollen und Sprechhaltungen - Text und Übertragung - Her Sin - Alchemie - Der Hermaphrodit, ein Symbol der Minne - Frauenlobs Süßigkeitsreigen - Meit, Wip, Vrouwe, Maria.