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Die Beziehungen zwischen Mediennutzungsverhalten und nicht-medialen Freizeitaktivitäten

Ansätze einer freizeitsoziologischen Weiterung des «Uses-and-Gratifications-Approach»

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Martin Leber

Die Arbeit versucht, die sozio-ökonomischen Dimensionen des Alltagshandelns zu rekonstruieren und hierbei zunächst die Beziehungen zwischen Arbeitszeit und Freizeit herauszuarbeiten. In einem zweiten Schritt wird die Mediennutzung innerhalb der Freizeitaktivitäten analysiert und gefragt, wer welche Medien in welchem zeitlichen Umfang aus welchen Gründen nutzt bzw. nicht-mediale Alternativen vorzieht. Zu diesem Zweck erfolgt die illustrative Auswertung vielfältiger schweizerischer Statistiken, die der Hypothesenherleitung dient. Die Analyse ist sowohl statisch als auch dynamisch, d.h. bezieht auch den sozio-ökonomischen Wandel und die Entwicklung «neuer» Medien mit ein.
Aus dem Inhalt: Wissenschaftstheoretische Herleitung der Analyse - Darstellung des bestehenden Wissensbestandes und seiner Lücken - Querschnittsanalyse der Mediennutzung als Alltagshandeln - Einbezug des sozio-ökonomischen Wandels und der Entwicklung neuer Medientechnologien - Diskussion möglicher theoretischer und praktischer Konsequenzen des versuchten theoretischen Ausbaus.