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Juristen und Kriminalbeamte als Autoren des neuen deutschen Kriminalromans: Berufserfahrungen ohne Folgen?

Ein Vergleich der Kriminalromane des Juristen Fred Breinersdorfer, des Juristen Stefan Murr und des Kriminalbeamten Dieter Schenk mit den Kriminalromanen der Autoren Richard Hey, Felix Huby, -ky und Friedhelm Werremeier

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Irene Bayer

Literarische Darstellungen und kriminologisches Wissen zur Kriminalität lassen sich kaum auf einen gemeinsamen Nenner bringen. Durch einen Vergleich mit den Romanen von Hey, Huby, -ky und Werremeier wird untersucht, ob sich die Kriminalromane von Juristen (Breinersdorfer, Murr) und Kriminalbeamten (Schenk) durch besondere Sachkenntnis, Wirklichkeitsnähe und Aufklärungswirkungen auszeichnen und ob es gelingt, unter Verwendung kriminologischer Erkenntnisse zu einem Abbau stereotyper literarischer Deutungen von Devianz beizutragen. Die eingeführten Urteile über den neuen deutschen Kriminalroman werden diskutiert und vielfach korrigiert. Die differenzierenden Erörterungen von Aufklärungsabsicht und Erzählverfahren der Romane geben ein reichhaltigeres Bild dieses Genres, das oft zu pauschal bewertet wurde.
Aus dem Inhalt: U.a. Kriminalromanwirklichkeit und kriminelle Wirklichkeit der Kriminalität - Leseraufklärung durch die Darstellung der Opfer und Täter - Polizei- und Justizkritik - Wirklichkeitsanspruch und Genreregeln.