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Sprachpolitik und Sprachbewusstsein in Barcelona am Anfang dieses Jahrhunderts

Versuch einer Rekonstruktion auf der Grundlage mündlicher und schriftlicher Quellen am Beispiel des Erziehungswesens

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Gabriele Berkenbusch

Sprachpolitik und Sprachbewusstsein sind Begriffe, die nur in Situationen und Regionen Bedeutung erlangen, in denen mehrere Sprachen konfliktiv nebeneinander bestehen. Katalonien - insbesondere die Metropole Barcelona - ist eine solche vom Konflikt zwischen dem Kastilischen und dem Katalanischen geprägte Region.
Ein historischer Ueberblick über die besondere Rolle der Sprache in Katalonien dient als Folie für das Verständnis der durchgeführten Interviews und ihrer soziolinguistischen Analyse und Interpretation.
Welchen Niederschlag fanden die historischen Ereignisse im Bewusstsein der befragten Individuen?

«Die vorliegende Sprach- und Inhaltsanalyse von Interviews leistet einen wichtigen Beitrag zur empirischen Rekonstruktion einer so schwer faßbaren Grösse wie 'Sprachbewußtsein'.» (Christine Bierbach / Andreas Wesch, Zeitschrift für Katalanistik)
«... so läßt sich feststellen, daß es sich hier um eine interessante und auch sehr persönliche Arbeit handelt, die man aufgrund der Mannigfaltigkeit der angesprochenen Themen und Fragestellungen geradezu als ein Kompendium des frühen Katalanismus bezeichnen könnte und die hoffentlich Anreize zu weiteren Explorationen im Bereich dieser so wichtigen Epoche der katalanischen Kultur geben wird.» (Horst Hina, Romanische Forschungen)
«Es handelt sich um eine wichtige Studie in eine fruchtbringende Richtung...als Alternative zu bisherigen Ansätzen in der katalanischen Soziallinguistik.» (Jenny Brumme, Zeitschrift für Romanische Philologie)