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Zwischen Physikotheologie und Positivismus

Pierre Prevost (1751-1839) und die korpuskularkinetische Physik der Genfer Schule

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Burghard Weiss

Der positivistischen Methodologie der Physik, die in Frankreich zu Beginn des 19. Jahrhunderts erste Erfolge zu verzeichnen begann, setzte die «Genfer Schule des kinetischen Atomismus» erbitterten Widerstand entgegen. Die vorliegende Arbeit untersucht die in der physikotheologischen Tradition Genfs gründenden Motive dieses Widerstandes, analysiert Genese und Inhalt der spekulativen Physik des Protagonisten Prevost und beantwortet die Frage nach den Ursachen für dessen frühes Scheitern und späte Wirkung mit Hilfe eines Vergleichs der in Genf, Frankreich und Grossbritannien zu Beginn des 19. Jahrhunderts vorherrschenden Forschungsstile.
Aus dem Inhalt: U.a. Eine Soziobiographie Prevosts - Zum Wissenschaftsstil der Genfer Schule - Wissenschaftsstile im Konflikt - Entstehung und Niedergang der Theorie des «calorique rayonnant» - Epilog.