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Themen und Techniken des Dramatikers Luigi Pirandello im französischen Theater der fünfziger und sechziger Jahre

Ein Vergleich mit ausgewählten Stücken von Jean Anouilh, Eugène Ionesco, Jean Genet und Samuel Beckett

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Rainer Zaiser

Pirandellos Dramen - insbesondere seine «trilogia del teatro nel teatro» - gelten als Meilenstein in der Entwicklung des modernen Theaters. Sie liessen den Autor weit über die Grenzen Italiens hinaus bekannt werden. In der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen fand sein Theaterwerk besonders in Frankreich eine lebhafte Aufnahme. Die Spuren dieses Einflusses zeichnen sich noch deutlich in der französischen Dramenproduktion der fünfziger und sechziger Jahre ab. Die vorliegende Untersuchung zeigt, dass sich nicht nur im dramatischen Werk Anouilhs, der sich offen zu seinem Vorbild Pirandello bekennt, sondern auch in den Stücken Ionescos, Genets und Becketts thematische und dramentechnische Aspekte nachweisen lassen, die an Pirandello erinnern.
Aus dem Inhalt: U.a. Das Verhältnis von Schein und Sein, Illusion und Wirklichkeit - Die Identitätsproblematik des Individuums - Die Technik des Spiels im Spiel - Theater über das Theater - Die Vermischung von Komik und Tragik - Die Bedeutung der Szenenanweisungen.