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Rosen in finsteren Zeiten - Zur politischen Bildlichkeit bei Bertolt Brecht

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Daniel Frey

Nicht erst durch sein antibürgerliches Engagement verdient sich Brecht den Namen eines politischen Schriftstellers, sondern vor allem dadurch, dass die höchst kommunikative Sprache seiner Dichtung aktiv ins Bewusstsein eingreift. Im vorliegenden Buch wird gezeigt, wie die semantische Wirkung der sich im Gestischen festbeissenden Brechtschen Bilder durch strukturalistische und sprachwissenschaftliche Forschungsmethoden voll erfasst werden kann. Sich auf ein Drittes beziehend, bewirken Metaphern und Symbole im aktionsfördernden Kontext, verallgemeinernd und anschaulich zugleich, tiefgründig politische Klärung.
Aus dem Inhalt: Erster Teil: In finsteren Zeiten - Zerpflücke eine Rose, und jedes Blatt ist schön - Ein Bildmodell namens Mond - Das Frühjahr - Im Bade - Wie der Einbrecher - «Euren Viehhof der Schlachten» - Zweiter Teil: Die Amsel - Der Reis - Der grosse Oktober.