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Konfirmandenunterricht und Ich-Identität

Eine Fallstudie zu individuellen und allgemeinen Bedingungen des Konfirmandenunterrichts

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Matthias Flothow

Die veränderte Situation der Kirche in der Gesellschaft wirkt sich auf die beteiligten Personen und die Inhalte des Konfirmandenunterrichtes aus. Um diese Entwicklung in den Blick zu bekommen, werden Protokollausschnitte eines Konfirmandenunterrichts in Beziehung gesetzt zu neuen Ergebnissen der Jugendforschung und einer kritischen Theorie der Gesellschaft. Dabei zeigt sich die verminderte Bedeutung vorgegebener Inhalte und Formen des Konfirmandenunterrichts. Daneben deckt ein kommunikativ geöffneter Konfirmandenunterricht so viele Anknüpfungen zu Inhalten des Glaubens auf, dass von einem Traditionsabbruch nicht gesprochen werden kann.
Aus dem Inhalt: Regionen der Ausbildung von Ich-Identität - «Unverletzlichkeit» als Beispiel eines komplexen Themas - Die wechselseitige Verknüpfung von Identitätsbildung und Gesellschaftsformation - Erwartungen der Konfirmanden an den Konfirmandenunterricht - Partizipation im Konfirmandenunterricht - Rückblick einer Konfirmandin nach drei Jahren.