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Computer und Veränderungen im Weltbild ihrer Nutzer

Eine qualitative Längsschnittanalyse bei jugendlichen und erwachsenen Computerkursteilnehmern

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Robert Gassner

Computer gewinnen in fast allen Lebensbereichen rasant an Bedeutung. Vorurteile und Spekulationen über die psychischen Folgen gibt es viele, jedoch praktisch keine empirischen Untersuchungen. Mit einem eigens entwickelten Verfahren zur qualitativen Längsschnittanalyse werden in der vorliegenden Studie Computerneulinge auf Veränderungen des Welt- und Selbstbildes untersucht. Dabei können bereits nach kürzester Zeit zum Teil drastische Einflüsse identifiziert werden. Es werden Erklärungsansätze und begründete Hypothesen für weitere Forschung und Praxis geboten. Von zentraler Bedeutung ist dabei das Zusammenspiel von mechanistischer Weltsicht und Kontrollstreben. Wegen der interdisziplinären Bedeutung richtet sich diese Arbeit neben Geistes- und Sozialwissenschaftlern auch an Pädagogen, Informatiker und Computerpraktiker, insbesondere, wenn sie als Forscher oder Entscheidungsträger die weitere Entwicklung des Computereinsatzes mitbestimmen.
Aus dem Inhalt: Computer und Psyche - Kontrollstreben und Computerbegeisterung - Entwicklung eines Verfahrens zur qualitativen Veränderungsmessung - Kognitive und emotionale Veränderungen - Computer, mechanistisches Weltbild, Subkultur und Kontrolle - Konsequenzen für die Forschung und Didaktik.