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Geschichte im Werk Wolfgang Hildesheimers

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Peter Hanenberg

Wolfgang Hildesheimers künstlerisches Werk ist durch die Erfahrung mit der Geschichte geprägt. Deshalb geht die vorliegende Studie von den literarischen Motiven aus, mit denen Hildesheimer schon in den Lieblosen Legenden den Bezug zur unmittelbaren Vergangenheit und Gegenwart herstellt. Der weitere Verlauf von Hildesheimers Werk führt über Tynset und Masante zur Flucht in die Geschichte ( Mozart, Marbot) und zum Ende der Fiktionen bis zur Absage ans literarische Schreiben. In ausführlichen Einzelanalysen wird der exemplarische Weg eines Künstlers gezeigt, dessen Werk die in der Vergangenheit und Gegenwart versäumte Trauerarbeit auf sich nimmt und nach der Zukunft fragt.
Aus dem Inhalt: Die Einzelanalysen zu Hildesheimers Werk behandeln u.a. die Aspekte Trümmer, Apokalypse, Weltflucht, Krieg und Schuld, Verspätung und Vergeblichkeit, Trauerarbeit, das Ende der Fiktionen und dessen ästhetische Konsequenzen.