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Protektionismus in den Reagan-Jahren

Der Einfluß protektionistischer Interessen auf U.S.-Kongreß und -Regierung zur Zeit der Überbewertung des Dollars (l982-l986)

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Ferdinand Kramer

Der Höhenflug des Dollars (1981-1985) ließ strukturelle und konjunkturelle Schwächen der U.S.-Wirtschaft virulent werden. Die USA mußten eine Importschwemme hinnehmen, die gleichzeitig den verminderten Stellenwert der Vereinigten Staaten in der Weltwirtschaft dokumentierte. In den USA verstärkte sich der Ruf nach protektionistischen Maßnahmen.
Die vorliegende Arbeit untersucht, wie protektionistische Interessen sich bei Kongreß und Regierung Geltung verschaffen konnten. Sie blieben mit ihren radikalen Forderungen letztlich erfolglos, doch gelang es ihnen, die U.S.-Regierung so unter Druck zu setzen, daß diese die Handelspolitik für die Belange der Außen- und Sicherheitspolitik nur noch in sehr begrenztem Umfang instrumentalisieren konnte. Eine engere Definition der nationalen ökonomischen Interessen rückte in den Vordergrund.
Aus dem Inhalt: Die Ursachen des Handelsbilanzdefizites - Die Handelspolitik des Kongresses - Die Ministerien und der Spezielle Handelsbeauftragte: Mangelhafte Koordination der Handelspolitik - Die handelspolitischen Konzepte der Reagan-Administration.