Show Less
Restricted access

Probleme der Verwaltungsakzessorität im Umweltstrafrecht

Dargestellt an den Straftatbeständen der Gewässerverunreinigung, Luftverunreinigung und Lärmverursachung

Series:

Hans-Peter Ensenbach

Der Umweltstrafbestand des 28. Abschnittes des Strafgesetzbuches zeichnet sich durch eine enge Verzahnung präventiv-verwaltungsrechtlicher und sanktionsrechtlicher Regelungen aus. Der Verfasser erörtert Gegenstand und Reichweite der Anbindung des Strafrechts an das korrespondierende Verwaltungsrecht insbesondere in bezug auf die Frage der Behandlung rechtswidriger begünstigender oder belastender Verwaltungsentscheidungen. Ebenso findet sich die Problematik behördlicher Untätigkeit mit den sich hieraus ergebenden Konsequenzen erörtert.
Aus dem Inhalt: Die Ausgestaltung des Straftatbestandes der Luftverunreinigung und Lärmverursachung - 325 StGB - als Sonderdelikt führt zu Lücken in der strafrechtlichen Regelung - Die Probleme in der Deliktsstruktur bestehen in geringerem Masse insoweit, als die verwaltungsakzessorische Konzeption im Gewässerstrafrecht - 324 StGB - mit dem Merkmal «unbefugt» an das allgemeine Verbrechensmerkmal der Rechtswidrigkeit anknüpft.