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Warum Vegetarier?

Grundlagen einer universalen Ethik

Helmut F. Kaplan

Im englischsprachigen Raum gibt es seit den siebziger Jahren eine lebhafte Vegetarismus-Diskussion in der Philosophie. Ziel dieser Arbeit ist es aber weniger, eine Theorie des Vegetarismus zu entwickeln, als vielmehr für die in diesem Zusammenhang relevanten Fakten zu sensibilisieren, um so die Voraussetzung für die auch bei uns dringend notwendige rationale Diskussion des Themas zu schaffen. Dennoch ist dies keineswegs ein «wertfreies» Buch. Es ist im Bewusstsein einer Überzeugung geschrieben, die sich zu folgender These komprimieren lässt: Die Begründungslast liegt nicht beim Vegetarier, sondern beim Nicht-Vegetarier. Rechtfertigen muss sich derjenige, der unschuldige Lebewesen ohne Notwendigkeit quält und umbringt, nicht derjenige, der dies nicht tut.
Aus dem Inhalt: U.a. Was impliziert das Gleichheits-Prinzip? - Die Verantwortung gegenüber dem Schwächeren - Das Speziesistische Paradigma - Empathie und Moral oder Solidarität mit den Leidensfähigen.