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Journalisten im literarischen Text

Studien zum Werk von Karl Kraus, Egon Erwin Kisch und Franz Werfel

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Jutta Jacobi

Spätestens seit dem Ersten Weltkrieg streiten Schriftsteller und Tagesschreiber um das Bewußtsein der Leser. Der Elfenbeinturm hat seinen Glanz verloren, viele Autoren streben nach gesellschaftlichem Einfluß, und der Journalist avanciert mit dem neuen Gewicht seiner Institution Presse zum ernstzunehmenden Konkurrenten. Die Literatur der Weimarer Zeit spiegelt den Versuch der Schriftsteller, innerhalb der gewandelten Kommunikationslandschaft die eigene Rolle neu zu definieren. Wie der journalistische «Held» dabei zum Medium schriftstellerischer Projektionen wurde, zeigt die vorliegende Studie an Textbeispielen von Kraus, Kisch und Werfel.
Aus dem Inhalt: U.a. Stichworte zum historischen Verhältnis von Literatur und Presse - Der Journalist als Produkt und Faktor gesellschaftlichen Wandels - Dichter versus «Konjunkturschmierer».