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Zur nationalen Integration fremdnationaler ethnischer Minderheiten und ihren soziopolitischen Konsequenzen, dargestellt am Beispiel der deutschsprachigen gesellschaftlichen Gruppen Eupen-Malmedys zwischen den beiden Weltkriegen

Eine soziologische Untersuchung

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Raphael Timmermann

Bei dem Problem eines ethnopolitischen Intergruppenkonfliktes zwischen einer ethnischen Minderheit und Mehrheit in einem nationalen Sozialgebilde spielen nationalistische Bewusstseinsinhalte eine ausschlaggebende Rolle. Die Entstehung und der Ablauf in Form sozialen Handelns eines solchen Konfliktes soll anhand der Eingliederung der minoritären, vom deutschen nationalstaatlichen Ideal beherrschten deutschsprachigen Gruppen Eupen-Malmedys in den zentralistischen, andersethnischen belgischen Staat dargestellt werden. Hauptsächlich interessiert dabei ihr soziopolitisches Verhältnis zu Wirts- und Herkunftsstaat.
Aus dem Inhalt: Terminologische Vorbemerkungen - Die Angliederung der Kreise Eupen-Malmedy und ihre Eingliederung in den belgischen Staat unter dem Gesichtspunkt nationalistischer Intergruppenkonflikte ethnischer Minderheiten - Der nationalsozialistisch heimatvolkliche Sog 1933-1940.