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Waffenbesitz und Waffeneinsatz bei den Griechen

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Sepp-Gustav Gröschel

Wie der Krieg selbst nahm auch das für die Kriegsführung notwendige Gerät, die Waffe, im Leben und Denken der Griechen einen bedeutenden Raum ein, ein aufgrund wissenschaftsideologischer Vorbehalte bisher selten berücksichtigter Umstand. Überwiegend an Hand der schriftlichen Überlieferung erörtert daher die Arbeit einige Aspekte der Einstellung der Griechen zu ihren Waffen. Ausgehend von der ökonomischen Grundlage des Waffenbesitzes läßt sich einerseits eine überaus nüchterne Auffassung von der Waffe als Gebrauchsgegenstand nachweisen, etwa in dem steten Streben nach waffentechnischer Überlegenheit gegenüber dem Gegner. Zum anderen galt die Waffe als Statussymbol, Prestigegegenstand, diente als Auszeichnung und konnte, so vor allem der Schild, einen besonderen Symbolwert besitzen, Vorstellungen, die trotz einer gewissen Zeitlosigkeit einem Wandel unterworfen waren.
Aus dem Inhalt: Die ökonomische Grundlage des Waffenbesitzes - Die Waffe als Prestigegegenstand und Statussymbol - Waffen als Auszeichnungen - Der Symbolwert des Schildes.