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Attische Kelchkratere

Eine Untersuchung zum Zusammenspiel von Gefäßform und Bemalung

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Susanne Frank

Die Bemalung attischer Keramik wird am Beispiel des Kelchkraters auf die Art ihrer Bindung an den Bildträger untersucht. Das zwischen Bemalung und Bildträger bestehende Wechselspiel, dessen Gewichtung sich im Laufe der Zeit verändert, wird aufgezeigt. Dabei wird Auskunft darüber gegeben, inwieweit eine ganzheitliche Betrachtungsweise als zusätzliche Methode zur Festigung des bestehenden Zeitgerüstes der Einordnung eines Gefäßes in einen allgemeinen chronologischen Ablauf oder ein Maleroeuvre dienen kann und inwieweit die individuelle Leistung des Malers im Verhältnis von Bild und Bildträger zueinander greifbar ist.
Aus dem Inhalt: Am Beispiel des Exekiaskraters wird die aus dem Spannungsverhältnis zwischen Form und Bemalung resultierende Problematik dargestellt. Daran schließen sich die Lösungen des Euphronios, des Kleophrades- und des Niobiden-Malers an.