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Das theatralische Brauchtum des ungarischen Sprachbereichs

Ein eigenständiges Kapitel der ungarischen Theatergeschichte, exemplarisch untersucht an den verschiedenen Erscheinungsformen des ungarischen theatralischen Brauchtums der Faschingszeit

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Nora Tahy

Ein nach wie vor viele Probleme aufwerfendes Thema der Theatergeschichte ist die Frage, wie die Volksschauspielerei, das spielerische Brauchtum einzugliedern sei. Mit dem in diesem Buch geprägten Begriff des theatralischen Brauchtums verbindet sich nicht nur eine radikale kategorielle Auflösung des für das Fach der Theatergeschichte spezifischen Begriffswirrwars, sondern mit der Erkenntnis, daß das Theatralische sich vom formal Theatralischen zum eigentlich Theatralischen hin entwickelt, auch eine Loslösung vom bisherigen einseitig evolutionär geprägten Verständnis einer Geschichte des Theaters.
Aus dem Inhalt: Das theatralische Brauchtum - Geschichte der Forschung - Abgrenzung der Begriffe - Quellenmaterial - spezifische Erscheinungsformen - Tierfigurierungen, Liebe und Tod als Thema des theatralischen Brauchtums - Der Übergang zum Laientheater - Kulturpolitische Einflüsse - Geschichte des theatralischen Brauchtums als theatralisches Phänomen - Vom formal Theatralischen zum eigentlich Theatralischen, Gesetzmäßigkeiten - Ende der Vorstellung eines kontinuierlichen Entwicklungsprozesses des ungarischen Theaters.