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Vom freien Wählen Gottes und des Menschen

Interpretationsübungen zur 'Analogie' nach Karl Barths Lehre von der Erwählung und Bedenken ihrer Folgen für die Kirchliche Dogmatik

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Hans Theodor Goebel

Kontrovers und konstruktiv hat Karl Barth mit dem Begriff der Analogie gearbeitet. Wo hat die 'Analogie' zwischen Gott und Mensch ihren ursprünglichen Ort? Und welche Gestalt hat sie da? Die vorgelegte Interpretation von Texten aus der «Kirchlichen Dogmatik» Barths entdeckt die Analogie in der «Erwählung Jesu Christi». Die wird hier verstanden als die Geschichte der Entsprechung von Gottes und des Menschen freiem Wählen, als die Grund-Geschichte des Bundes Gottes mit dem Menschen - geschehen und geschehend in Einem. Einseitig von Gott her begründet und sich dann wechselseitig zwischen ihm und dem Menschen vollziehend erweist sich die Erwählung Jesu Christi als die Grund-Gestalt des analogischen Geschehens zwischen Gott und Mensch - von Jesus Christus her auf andere Menschen übergreifend und deren Geschichte eröffnend.
Aus dem Inhalt: Grundstrukturen der Erwählungslehre Karl Barths - Analogieverständnis bei K. Barth und E. Jüngel - Katholische Analogia-entis-Lehre - Frage nach dem 'Strukturprinzip' der Kirchlichen Dogmatik (Münchener Barth-Interpretation) - Freiheitsverständnis (Barth-Luther) - «Analogie» in Versöhnungslehre und Schöpfungslehre.