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Die Berufung des Türhüters

Zur «Chymischen Hochzeit Christiani Rosencreutz» von Johann Valentin Andreae (1586-1654)

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Regine Frey-Jaun

Die «Chymische Hochzeit Christiani Rosencreutz» faszinierte von jeher ihre Leser durch die ungewöhnliche Verbindung von Poesie, Alchemie und Theologie, aber auch durch ihre Assoziation mit der geheimnisumwitterten Bruderschaft der Rosenkreuzer. Wenig Beachtung hat die Erzählung bisher als in der literarischen Tradition verankerter dichterischer Text gefunden. In der vorliegenden Arbeit bildet die Untersuchung der literarischen Gestalt die Grundlage für die Interpretation des die Erzählung umfassenden Sinnzusammenhangs. Anschliessend werden einzelne zentrale Themen im geistesgeschichtlichen Zusammenhang erörtert.
Aus dem Inhalt: U.a. Quellenstudien - Allegorische Gestalt und Allegorese - Erzählstruktur - Die «Chymische Hochzeit» als Berufungsgeschichte - Berufung zur Kunst - Natürliche und himmlische Kunst - Alchemie und Theologie in der himmlisch-chymischen Hochzeit - Der heilsgeschichtliche Ort der Hochzeit - Christian Rosencreutz als «vir spiritualis» - Berufung und Offenbarung himmlischer Wahrheit.