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Absurde Transzendenz

Interpretation ausgewählter Theaterstücke von Eugène Ionesco

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Elisabeth Egerding

Die vorliegende Studie zeigt anhand von fünf exemplarisch ausgewählten Theaterstücken (u.a. «Les chaises», «Le roi se meurt») auf, daß die gängige Charakterisierung von Eugène Ionescos Theaterwerk als «Absurdes Theater» ergänzungsbedürftig ist. Ergebnis der Analyse ist, daß Ionescos Suche nach Wirklichkeitsfülle in den untersuchten Stücken in Form von verschiedenen Transzendenzbewegungen zum Ausdruck kommt. Insofern diese Transzendenzbewegungen an kein Ziel gelangen, ist Ionescos Theater ein Theater der Schwebe zwischen Leere und Fülle, Sinn und Sinnlosigkeit und somit ein Theater der absurden Transzendenz.
Aus dem Inhalt: U.a. Das wiedergefundene Paradies («Tueur sans gages») - Der Umgang mit dem Tod («Le roi se meurt») - Hunger und Durst nach dem Absoluten («La soif et la faim»).