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Erziehung zur Völkerverständigung und zum Frieden

Ein internationaler Vergleich zur Umsetzung der UNESCO-Empfehlung in Geschichts- und Sozialkundebüchern der Sekundarstufe II

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Brigitte Reich

Erziehung zur Völkerverständigung und zum Frieden ist proklamiertes Ziel sowohl der internationalen Staatengemeinschaft (UNO, UNESCO) als auch in nationalen Schulgesetzen und Rahmenplänen formuliert. Die entsprechende UNESCO-Empfehlung von 1974 enthält eine Reihe von Themen und Inhalten (Behandlung der großen Menschheitsprobleme, das System der Vereinten Nationen als Modell friedlicher Konfliktlösungen, Vorstellung anderer Kulturen und Gesellschaften, Ursachen und Auswirkungen von Kriegen und Konflikten in der Welt) und normative Orientierungen (globale Perspektive, Gewaltfreiheit, Ablehnung von Ungleichheit und Ungerechtigkeiten, Verantwortungsbewußtsein und Zukunftsorientierung), die in allen Erziehungsbereichen berücksichtigt und umgesetzt werden sollen. In der vorliegenden Schulbuchanalyse wird danach gefragt, ob und in welchem Maße diese Forderungen bereits erfüllt und welche Defizite zu bemängeln sind. Abschließend werden Vorschläge für künftige Schulbuchrevisionen formuliert.
Aus dem Inhalt: Friedenserziehung und internationale Schulbuchforschung - Umsetzung der UNESCO-Empfehlung in französischen, englischen und bundesdeutschen Schulbüchern - Defizite und Fortschritte.