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Reflexion und Desintegration

Zur Identitätskrise der Protagonisten im Werk Georg Büchners

Series:

U-Tag Yang

Ziel der vorliegenden Untersuchung ist es, die genuin ästhetische Form der Darstellung von «Identität» für den geschichtlichen Moment zu ergründen, in dem die spätestens seit der Romantik schwelende Krise in Büchners Werk manifest wird.
Die Rolle der Identität wird im Spannungsfeld von Selbstreflexion und Subjektivität, Kommunikation und Sprachgestaltung, Natur und Gesellschaft, Liebe und Leiden dargestellt. In der Wechselwirkung von Identität und poetischer Makrostruktur erweist erstere sich als krisenhafter Prozeß und wird vom Verfasser abschließend in den Zusammenhang einer «Ästhetik der fortwährenden Auflösung und Umbildung» gestellt.
Aus dem Inhalt: Selbstreflexion und Subjektivität - (nonverbale) Kommunikation und Sprachgestaltung - Zusammenhang von Natur, Gesellschaft und Identität - Liebe und Identitäsproblematik - Leiden und Rollenspiel - Ästhetik der Auflösung und Umbildung.