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Handlung im Drama

Versuch einer Neubestimmung des Handlungsbegriffs als Beitrag zur Dramenanalyse

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Susanne Werling

Seit Aristoteles kommt der Handlung bei der Definition der Dramenform zentrale Bedeutung zu, dennoch gibt es bis heute große Unsicherheiten bei der Bestimmung dieses Begriffs. Auf der Grundlage der philosophisch-ästhetischen Reflexion des Handlungsbegriffs bei Aristoteles, Lessing und Hegel, den drei für die fachwissenschaftliche Auseinandersetzung in Deutschland wichtigsten Theoretikern, wird seine Entwicklung in der Forschungsliteratur verfolgt und darauf aufbauend eine Neubewertung versucht, die sich für eine Analyse dramatischer Texte aus Vergangenheit und Moderne instrumentalisieren läßt.
Aus dem Inhalt: U.a. Der Handlungsbegriff bei Aristoteles, Lessing und Hegel sowie innerhalb der germanistischen Forschung - Der strukturelle Handlungsbegriff auf der Grundlage der sozialwissenschaftlichen Handlungstheorie von Talcott Parsons - Exemplarische Dramenanalyse (Hebbel, Lessing, Strauß).