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Die Nichtrepräsentierbarkeit des ganz Anderen

Studien zu Adorno, Benjamin, Büchner, Goethe, Thomas Mann, de Sade

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Matthias Poos

Diese Arbeit versucht dem Nichtidentitätsbegriff bei Adorno näher zu kommen. In der Konfrontation mit Hegel, in deren Hintergrund Feuerbachs Kategorie des Etwas steht, heisst das Ziel Adornos: Rettung des Etwas, damit es, blosses Zeichen seiner selbst, als Indikator für ein befreites Dasein fungiert. Die fatale Dialektik, in die sich alle Positivierungsversuche eines bedeutungslosen, rein selbstreferentiellen Zeichens verstricken, exemplifiziert diese Arbeit an Benjamins Atopie intentionslosen Seins, an de Sades sodomitischer Zentralperversion, an Büchners «Leere», am schmalen Spalt im Schatzkästchen in Goethes Melusinen- Märchen aus dem Wilhelm Meister, an Thomas Manns Doktor Faustus, in dem Schweigen als die einzig mögliche Wahrheit des ganz Anderen ausgewiesen wird.
Aus dem Inhalt: U.a. Adornos Hegelkritik - Der Vorrang des Objekts als Tod der Intention - Adorno mit Sade - «Lenz»: Paradigma eines Lebens in Nichtidentität - Der Vorrang des Objekts als Depersonalisierung.