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Konservatismus und nationale Identität in der Bundesrepublik Deutschland

Der Konservatismus, seine Theorie und Entwicklung im Spiegel der Diskussionen über das Selbstverständnis der Bundesrepublik Deutschland seit Mitte der siebziger Jahre

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Holger Czitrich-Stahl

In der Bundesrepublik Deutschland wird seit ca. 1975, besonders intensiv seit 1980 mit einer weiteren Steigerung durch die Regierungsübernahme der CDU/CSU/FDP-Koalition 1982/83, über die nationale Frage, über die nationale Identität der Deutschen und über das Selbstverständnis des Staatswesens Bundesrepublik Deutschland debattiert. Die Untersuchung analysiert die zeithistorischen und sozioökonomischen Wurzeln und Hintergründe dieser Diskussion. Am Beispiel der aktuell in der BRD und nahezu in der gesamten westlichen Welt dominierenden Strömung des Konservatismus werden spezifische politische Motive und Zielvorstellungen des Konservatismus diskutiert, die an die nationale Identität geknüpft werden. Abschließend erfolgt der essayistische Versuch einer humanistisch- aufklärerischen Bestimmung der nationalen Identität der Bundesrepublik Deutschland.
Aus dem Inhalt: U.a. Nationale Identität: - Ideologie oder staatspolitische Notwendigkeit? - BRD und DDR: Eine deutsche Nation oder zwei Nationen deutscher Zunge? - Kann es demokratische nationale Identität geben? - Der Konservatismus in der BRD-Wandel und Kontinuität, Einheit und Vielfalt.