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Ängste und Hoffnungen in der Argumentation der Schweizerischen Wirtschaftspolitik

Unter besonderer Berücksichtigung der Finanzordnung und der Stabilisierungspolitik auf Bundesebene von 1933 bis 1984

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Daniel Diserens

Wie argumentiert der Politiker, um die Gunst des Stimmbürgers zu gewinnen? Er versucht bewusst Gefühle der Angst und der Hoffnung zu erzeugen. Dabei verfügt er über verschiedene Strategien: er kann gewisse Aspekte über- oder untertreiben, auf Slogans zurückgreifen, den Gegner mit Feindbildern verteufeln... Die Langzeitanalyse mehrerer Volksabstimmungen zu wirtschaftspolitischen Fragestellungen zeigt am Beispiel der Schweiz, dass die Bürger auf die benutzten Argumente unterschiedlich reagieren. Die Beobachtung der Praxis liefert eine Fülle von Hinweisen, wie die Unterstützung dank einer geschickten Argumentation mobilisiert werden kann.
Aus dem Inhalt: 19 wirtschaftspolitische Entscheide, u.a. die Kriseninitiative 1935, die Wirtschaftsartikel 1947, 6 Steuervorlagen, die Preisüberwachung 1982, die Bankeninitiative 1984 - Resultate und Schlussfolgerungen.