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Die Deduktion des Staates bei Thomas Hobbes

Eine Betrachtung der Hobbeschen Staatsbegründung im «Leviathan» und eine kritische Durchsicht ausgewählter deutschsprachiger Hobbes-Interpretationen

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Renate Dillmann

Thomas Hobbes' «Leviathan» ist eine der klassischen Staatsbegründungen. Die vorliegende Untersuchung analysiert diese Schrift im Hinblick auf innere Stimmigkeit, Notwendigkeit der Gedankenübergänge bzw. das erkenntnisleitende Interesse, unter dem die uns heute offen entgegentretenden Widersprüche dem Denker Hobbes nicht als solche, sondern logisch-konsistent erschienen sind. Der immanenten, den einzelnen Kapiteln des «Leviathan» folgenden Interpretation schließt sich eine Betrachtung der Logik an, die vertragstheoretischem Denken eigen ist. Der zweite Teil befaßt sich in systematisch-kritischer Absicht mit ausgewählten deutschsprachigen Hobbes-Interpretationen: C. Schmitt, H. Schelsky, B. Willms, K.-M. Kodalle, R. Hönigswald, F. Tönnies, M. Horkheimer, I. Fetscher, H. Amann, R. Heger, J. Habermas, U. Weiß, H. Fiebig sowie (als einzigem englischsprachigem Autor) C.B. Macpherson.
Aus dem Inhalt: Erkenntnis «more geometrico», Anthropologie und Politik: die Deduktion des Staates im «Leviathan» - Rolle der Religion - Logik der Vertragstheorie - Hobbes' Politikwissenschaft: demokratische Wissenschaft? - Hobbes-Interpretationen.