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Die Novellen Maupassants: Versuch einer werkimmanenten Typologie

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Simon Weipert

Die vorliegende Klassifizierung geht von der in den bisherigen Typologien kaum beachteten Tatsache aus, daß die Gattung Novelle (ebenso wie der Roman) dem einzelnen Autor wegen ihrer «Offenheit» eine sehr grosse Gestaltungsfreiheit läßt. Diese Offenheit verdankt die Novelle vor allem der Tatsache, daß sie in den normativen Gattungslehren der Klassik nicht berücksichtigt worden war. Die Novelle konnte daher auch Einflüsse aus anderen Gattungen aufnehmen, wie dies im Werk Maupassants geschah.
So entstanden mannigfaltige «Experimentalformen» der Novelle (wie z.B. Theaternovelle oder Tagebuchnovelle), die - vor dem Hintergrund von Maupassants Gesamtwerk - zu einem großen Teil den Gegenstand der vorliegenden Untersuchung bilden.
Aus dem Inhalt: U.a. Romannovelle - Theater- und Dialognovelle - Lyrische Novelle - Briefnovelle - Autobiographische Novelle - Tagebuchnovelle.